Kinderosteopathie

Das Wunder des Lebens…
Wie soll man Leben beschreiben? Eine exakt aufeinander abgestimmte chemische Reaktion, der
Transport spannungsgeladener Teilchen über halbdurchlässige Membranen, der Fluss elektrischer
Ströme in eigens konstruierten Leitbahnen? Oder vielleicht die selektive Aufgabe spezifischer
Zellverbände (Organe) und die doch voneinander abhängigen Aufgaben im System „Körper“.?

Und dann gibt es noch „diese Energie“. Die lässt sich nicht messen und doch ist sie da – die Seele.

Gerade am Beginn des Lebens möchte die Seele, dass sich im Körper das Leben im freien Fluss
entfalten kann. Störende Hindernisse und Blockaden werden bereits jetzt bestmöglich umgangen.
Spannungen, Schmerzen oder Engstellen sind solche Hindernisse.

Der Osteopath ist bemüht diese Areale zu finden und dem Gewebe einen Entspannungsimpuls zu
geben. Nun kann der Körper aus sich selbst heraus das Störfeld auflösen und in den Energiefluss des
Körpers integrieren.

Fragen und Antworten:

✓ Grundprinzipien einer kinderosteopathischen Behandlung
Eine vollständige Behandlung beinhaltet sowohl technische als auch spirituelle-emotionale Techniken. So spielen neben der Anamnese vor allem das Zuhören, das Beobachten, die Empathie und Intuition eine wesentliche Rolle. Bestenfalls führt das Gespräch zur Behandlung und nachfolgend in die Selbstverantwortung.

Alle wesentlichen schwerwiegenden Erkrankungen gehören dabei uneingeschränkt in Ärztehand. Grenzen kennen und erkennen ist ein wichtiger Handlungsgrundsatz in der alternativen Medizin.

✓ Warum Osteopathie bei Kindern?
Für viele Menschen mutet es esoterisch an, dass die Grundlage vieler Beschwerden ihre Ursache in Geburt und Kindesalter haben. Störfelder, die in dieser Zeit entstehen, zeigen sich oft kurz und „verschwinden“ scheinbar auch wieder. Dahinter steckt die Fähigkeit des Körpers, Störfelder zu umgehen. Allerdings wird ihm das nur bis zu einem gewissen Punkt gelingen – dann entsteht Krankheit.

Eine Behandlung von Störfeldern, also Beschwerden oder Krankheitsgeschehen, gelingt allgemein im Kinder- und Jugendalter sehr viel leichter als bei Erwachsenen. Die Gewebe sind noch elastisch und gut „durchsaftet“, die gespeicherten Energien noch nicht verfestigt – so gelingt mit wenig Aufwand ein Ausgleich. Der behandelnde Osteopath entscheidet vor Ort nach bestem Wissen und Gewissen, welche Lösung für den Patienten aktuell die Vielversprechendste ist.

✓ Was zeichnet Osteopathie für Kinder aus?
Kinderosteopathie geht weit über die reine Behandlung der Kinder hinaus. Die Anwendungen umfassen bereits die Schwangerschaft der Mutter sowie eine Erleichterung der Zeit vor und nach der Geburt. Natürlich letzteres nur in Zusammenarbeit mit der Hebamme oder dem behandelnden Arzt. In der Kinderbehandlung selbst richtet sich Art und Inhalt der Anwendung nach dem Alter des Kindes. Beispielsweise verhilft man den neugeborenen Kindern primär dabei im Leben anzukommen und Vertrauen zur Welt und ihrem Umfeld zu entwickeln und den freien Fluss der Energie zu unterstützen. Oft genügen hierfür ganz feine, induktive Impulse. Bei Heranwachsenden können unterschiedliche Haltungsauffälligkeiten, Schmerzempfindungen oder andere spannungsabhängige Beschwerden, ebenfalls sehr gut mir ganz weichen Techniken beeinflusst werden.

Ursache solcher Beschwerden können der Geburtsvorgang selbst (bspw. Komplikationen, Kaiserschnitt) oder Traumata / Krankheit in der Zeit vor der Geburt oder nach der Geburt sein. Diese möglichen Störfelder herauszufinden und bestenfalls zu beseitigen, ist Sinn einer osteopathischen Intervention.

✓ Ablauf einer Behandlung?
Wie bereits erwähnt, spielt die Zeit vor, während und nach der Geburt, eine wichtige Rolle in der „Krankengeschichte“ des Kindes. Daher ist die chronologische Anamnese sehr wichtig in der Beurteilung einer Erkrankung. Die Intuition und Wahrnehmung des Behandlers schwingen begleitend immer mit. Als ergänzendes (alles verbindendes) Puzzleteil im Gesamtbild (bestätigend, leitend, führend), ist die mit den Händen ertastete und gefühlte „Wahrheit“ von entscheidender Bedeutung. Vertraut man seiner Empfindung, leitet der Körper des Kindes den Weg des Therapeuten.

Beispiele für osteopathische Behandlungen:

  • Schluckstörungen, Saugmechanismen funktionieren nicht gut
  • Spucken (häufiges)
  • Schlafstörungen
  • Unruhe, Schreien u.ä.
  • Später auch Kopfschmerzen und / oder gestörte Kieferfunktion
  • Motorische und kognitive Entwicklungsverzögerung
  • Kopf-Schiefhaltungen o.ä.

Daneben gibt es viele ernstzunehmende Kinderkrankheiten, die unmittelbar in ärztliche Hand gehören. In diesen Fällen wird der behandelnde Osteopath nachdrücklich einen Arztbesuch empfehlen – „Sicherheit geht vor (Safety first!)“

✓ Ablauf einer Behandlung?
Alles was als Stressor in Frage kommt und beseitigt werden kann, sollte beseitigt werden. Manchmal helfen schon Tipps an die Eltern weiter, damit der Umgang mit Störungen sicherer und ruhiger wird. Natürlich spielen auch die Tages- und Schlafrituale eine Rolle. Ebenso das Essen und Trinken und ein angemessener Wechsel zwischen Aufmerksamkeit (Konzentration) und Entspannung (Verarbeitung der neuen Reize).

Es gibt kein Patentrezept, keine Musterlösung. Die Ergebnisse der Anwendungen sind so individuell wie das Leben selbst.

✓ Kosten für eine osteopathischen Behandlung?
Eine osteopathische Behandlung bei Kindern unterscheidet sich Inhaltlich zwar von denen der Jugendlichen und Erwachsenen, dauert aber ebenso zwischen etwa 40 und 60 Minuten. Daher werden auch vergleichbare Honorare vereinbart. In unserer Praxis bedeutet das etwa 75 Euro pro 60-minütiger Behandlung. Entsprechend mehr oder weniger bei entsprechender Behandlungsdauer oder Materialeinsatz. Sprechen Sie uns einfach diesbezüglich an – wir informieren gern und transparent.